AUTHENTISCHE  PFEILE  &  BÖGEN  
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SEMINAR  TECHNIK  DER  STEINZEIT
 
An einem Wochenende tauchen Sie ein in die Technologie der Steinzeit. Sie erlernen die grundlegenden Techniken der Feuersteinbearbeitung.
Sie schlagen Klingen aus Feuerstein, stellen einen Druckstab aus Lindenholz her. Damit fertigen wir steinzeitliche Pfeilspitzen!
 
   
Wir machen Feuer und stellen Birkenpech her, den Klebstoff der Steinzeit. Damit kleben wir Feuersteinklingen in den Griff aus Pappelholz - fertig sind unsere steinzeitlichen Messer.

Preis € 230,00
 (nicht für Kinder unter 14 geeignet) 
 
    
Über 25 Jahre Erfahrung in Bogenbauseminaren Bereits mehrere Tausend erfolgreiche Teilnehmer  
    
   
In diesem Seminar dreht sich alles um primitive Technologien. Alles beginnt mit dem Erzeugen des Feuers. Hier bei uns wurde das Feuer sehr wahrscheinlich nicht durch Feuerbohren erzeugt, denn die typischen Reststücke sind nie gefunden worden.
  
   
Tatsächlich hat man in steinzeitlichen Fundstellen häufig die Bestandteile von Schlagfeuerzeugen gefunden (Markasit- oder Pyritknollen und Zunderschwämme). Dies zeigt, dass man zum Feuermachen die Schlagtechnik bevorzugte.
 
 
     
   
Wir erarbeiten uns, am Lagerfeuer sitzend, theoretisch und praktisch die wichtigsten Grundtechniken der Feuersteinbearbeitung. Dazu gehören verschiedene Schlag- und Drucktechniken.
 
   
Feuerstein gehört zu den sogenannten amorphen Silexgesteinen, die zum grössten Teil aus Kieselsäure bestehen und in alle Richtungen gleich spaltbar sind. Beste Voraussetzungen für die Bearbeitung!
 
 
     
   
Die Bruchkanten sind, wie bei Glas, von Natur aus sehr scharf und können sofort zum Schneiden eingesetzt werden.
Die Menschen haben schon vor ca. 3 Millionen Jahren die Vorzüge dieses Materials erkannt, und begonnen, daraus Werkzeuge aller Art herzustellen.
 
   
Werkzeuge können als sogenannte "Kerngeräte" direkt aus der Knolle hergestellt oder aber aus bereits abgeschlagenen Stücken (Abschlägen oder Klingen) des Feuersteins gemacht werden. Ausser scharfen Messern können verschiedenste Werkzeuge zum Bohren, Schaben und Sägen hergestellt werden.
 
 
     
   
Für kleinere Sachen wie zum Beispiel Pfeilspitzen wird eine besonders feine Technik benutzt. Mit Hilfe eines Druckstabs lassen sich sehr präzise kleine Stücke von einem geeigneten flachen Abschlag abspalten!
 
   
Niemand weiss bisher, wie die Neandertaler den an ihren Werkzeugen nachgewiesenen Klebstoff "Birkenpech" hergestellt haben. Durch Experimente wissen wir, dass es Temperaturen um etwa 300° C braucht.
 
     
 
Die Birkenrinde muss dabei unbedingt unter Luftabschluss erhitzt werden, sonst verbrennt sie. In einem geschlossenen Behälter aber verwandelt sie sich in eine klebrige Masse, die beim Erkalten erstarrt - Birkenpech!
 
   
Pfeilspitzen, Messerklingen und andere Werkzeuge wurden mit Birkenpech auf hölzerne Griffe oder auf den Pfeilschaft geklebt, sowie die Befiederung von Pfeilen. Geschirr und andere Sachen konnten damit geflickt werden...
 
     
 
Unter jungsteinzeitlichen Menschen waren einfache Messer mit einem Griff aus weicher, leicht schnitzbarer Pappelrinde beliebt. Für die Feuersteinklinge wurde eine passende Rille eingetieft.
 
 
 
Mit Birkenpech eingeklebt, hat man ein kleines "Immer-dabei" Messer. Mit einer Schnur wurde es wahrscheinlich am Körper getragen.
 
         
    
 
Das Seminar beginnt am Samstag morgen um 10 h - am Sonntag gegen 15 h werden wir fertig.
 
Seminarort ist Erftstadt (Nähe Köln) - Eine Liste mit Unterkünften erhalten Sie per Email!  
    
         
   
 
 
TERMINE  2024
(nur ein Termin im Jahr)
   
   
29.-30. Juni 2024
(geändert)
  
   
         
INFORMATION und ANMELDUNG info@pfeil-bogen.de

  01577-430 87 01
         
  
 
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